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Hydraloop Im CG Magazine vorgestellt: Die Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft ist im Gange

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Hydraloop Im CG Magazine vorgestellt: Die Umstellung auf Kreislaufwirtschaft ist im Gange

In einem Interview mit Wim Garmyn (Projektkoordinator für klimaadaptives Bauen bei Embuild Flanders) und Sabine Stuiver (Mitbegründerin und Markenbotschafterin von Hydraloop) befasst sich das CG Magazine eingehend mit einem wichtigen Thema: Wie können und müssen wir unsere Häuser, Nachbarschaften und öffentlichen Räume wasserbewusster und klimaresistenter gestalten? Die Botschaft ist klar: wir können es uns nicht länger leisten, Trinkwasser als Standard für alle Verwendungszwecke zu betrachten.

In den Niederlanden, 74 % des gesamten Trinkwassers werden von Haushalten verbraucht, oft für Aufgaben, die kein so hochwertiges Wasser erfordern – wie Toilettenspülungen oder Wäschewaschen. In Flandern stammen 88 % des Haushaltswasserverbrauchs aus Trinkwasser. Hier kommt die Kreislaufwirtschaft ins Spiel.

Was ist Kreislaufwassernutzung?

Die Kreislaufwirtschaft ist ein systematischer Ansatz für ein intelligentes Wassermanagement: Reduzierung des Wasserbedarfs, Wiederverwendung von Wasserströmen, Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts und Rückgewinnung von Ressourcen. Es geht darum, Wasser in der richtigen Qualität für den richtigen Zweck zu verwenden – und es so lange wie möglich nutzbar zu halten.

Eine der am wenigsten genutzten Quellen? Regenwasser und Grauwasser. Obwohl Regenwasser für die Nutzung im Außenbereich und zum Spülen von Toiletten bereits zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist die Wiederverwendung von Grauwasser – Wasser aus Duschen, Bädern und Waschmaschinen, das aufbereitet und für andere Zwecke als Trinkwasser wiederverwendet werden kann – der eigentliche Wendepunkt.

Hydraloop: eine praktische, skalierbare Lösung

Technologien wie Hydraloop machen dies bereits möglich. Durch eine Kombination aus Sedimentation, Belüftung und UV-Desinfektion – ohne Filter oder Chemikalien –Hydraloop Systeme reinigen Grauwasser und machen es wiederverwendbar für die Toilettenspülung, Gartenbewässerung oder Wäsche. Systeme wie die Hydraloop H300 or H600 werden bereits in Privathaushalten eingesetzt, und Kaskadensysteme sind für Hotels, Studentenwohnheime und Gemeinschaftswohnprojekte erhältlich.

  • Im Runden Wasserhaus in Boskoop, Hydraloop ist Teil eines vollständig integrierten Systems, das Regenwasser sammelt, es für Duschen und Waschbecken nutzt und das Grauwasser anschließend wiederverwendet – wodurch der Trinkwasserverbrauch um über 90 % und der Abwasserverbrauch um 40 % gesenkt wird.
  • Im neuen Wohngebiet Hof fan Lemmer (Friesland) ist die Wasserwiederverwendung von Grund auf in die Stadtplanung integriert. Jeder Hausbesitzer muss sich für ein Wiederverwendungssystem entscheiden – Regenwasser oder Grauwasser – und das Viertel ist für Pufferung, Entsiegelung und Versickerung optimiert.

 

Die Herausforderungen der Zukunft

Trotz wachsendem Bewusstsein und der Verfügbarkeit zertifizierter, digitaler und wartungsarmer Systeme wie HydraloopDie Umsetzung ist noch begrenzt. Zwar verbessern sich die Vorschriften – wie beispielsweise die neuen flämischen Vorschriften zur Wiederverwendung von Regenwasser –, doch eine echte Kreislaufwirtschaft steckt noch in den Kinderschuhen. Zudem fehlen finanzielle Anreize und klare Richtlinien, um die Einführung zu beschleunigen.

Die Speicherung bleibt eine technische Hürde: Regenwasser braucht Platz, während gereinigtes Grauwasser sicher und ohne erneute Verunreinigung gespeichert werden muss. Hydraloop behebt dieses Problem, indem gespeichertes Grauwasser alle vier Stunden automatisch erneut desinfiziert wird, sodass es sauber und sicher für die Wiederverwendung bleibt.

Stuiver drückt es so aus: "Wir müssen uns von der Vorstellung lösen, dass alles immer Trinkwasserqualität haben muss. Wasser muss lediglich für den vorgesehenen Zweck geeignet sein – und den strengen europäischen Sicherheitsstandards entsprechen."

Die Zukunft beginnt

Die Technologien sind vorhanden. Die Erkenntnisse sind eindeutig. Was fehlt, ist die großflächige Umsetzung und die politische Unterstützung. Wie der Artikel abschließend feststellt, bietet Bauen oder Renovieren heute die einmalige Gelegenheit, zukunftssichere – widerstandsfähige, nachhaltige und wassersparende – Häuser zu schaffen.

HydraloopDie Präsenz von im CG Magazine ist mehr als nur ein Schlaglicht – es ist ein Zeichen dafür, dass die Kreislaufwirtschaft bei der Wassernutzung nicht nur eine Idee ist, sondern eine funktionierende Lösung, die bereits Wirkung zeigt.

 

Neugierig, wie die Kreislaufwirtschaft mit Wasser unsere Lebens-, Bau- und Gestaltungsweise verändern kann?
Lesen Sie den vollständigen Artikel im CG Magazine, um mehr über die Systeme, Erfolgsgeschichten und Strategien zu erfahren, die die Zukunft des Wassers prägen.

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